Gema – Contentmafia – Urheberrechtsdebatte

Wer kennt das nicht: man will auf Youtube ein Musikvideo ansehen und der Bildschirm informiert einen, das die Gema die Rechte für dieses Video nicht eingeräumt habe und das mit den Worten:

“Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar.” Das findet die Gema anscheinend falsch und streitet sich nun seit geraumer zeit mit Youtube.

Die Gema will sich nun an die Schiedsstelle des deutschen Patentamtes (Deutsche Patent- und Markenamt/DPMA) wenden, was wiederum Youtube nicht will, da man ja anders als die Gema behaupte, sei Youtube selber ja kein Content-Provider, sondern nur eine Hosting-Plattform, bei der keinen Einfluss auf die hochgeladenen Inhalte ausgeübt werde.

Youtube wirft nun im Januar 2013 der Gema vor, wiederholt die Verhandlungen abgebrochen zu haben, wobei Youtube nicht versteht, das es der Gema eigentlich nur um diesen Satz geht, bei dem das Gema Image schwer zu leiden hat und den Hass der User zugewiesen bekommt:

“Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der Gema nicht eingeräumt wurden.”

Es geht eigentlich nur um den schwarzen Peter, den die Gema ja auch von den Aktiven der Clubszene öfter mal zugeschoben bekommt und das zu recht.

Weiterführende Links:

Golem.de – Gema-Abmahnung “Youtube soll Einblendung von Sperrtafeln abstellen”

Golem.de – Gema allgemein

Fefes Blog – Dickköpfigkeit und Realitätsverleugnung

irights.info – Interview: Streit mit Youtube: „Die GEMA wird kämpfen“

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